Generalversammlung der Zuger Bäuerinnen

Grusswort von Frau Regierungsrätin Manuela Weichelt-Picard, Vorsteherin der Direktion des Innern an der Generalversammlung der Zuger Bäuerinnen,

29. Januar 2014 in Walchwil

 

Sehr geehrte Präsidentin (Erika Bütler Elsener)
Sehr geehrte Vize Präsidentin (Jeanette Zürcher-Egloff)
Sehr geehrter Herr Gemeindepräsident
Liebe Ortsvertreterinnen
Liebe Mitglieder des Zuger Bäuerinnen Vereins
 
Im Namen der Zuger Regierung überbringe ich Ihnen gerne die besten Grüsse und danke Ihnen für die Einladung zu Ihrer heutigen Generalversammlung. Ich freue mich, heute Abend bei Ihnen zu sein.
 
Ich bin beeindruckt über Ihr Engagement für die Natur und Umwelt aber auch da-für, dass wir lokale Produkte geniessen können. Die Vielfalt der Produkte, die heu-te in Hofläden oder auf den Dorfmärkten von Bäuerinnen und Bauern angeboten werden ist enorm. Aber noch viel mehr bin ich jeweils beeindruckt über die Kreativi-tät, die hinter den Produkten steckt und wie liebevoll die Präsentation der Produkte gestaltet ist.
 
Die aktuellen Themen der schweizerischen Landwirtschaft z.B. "die Auswirkungen der Abstimmung zur Masseneinwanderung" und die Agrarpolitik sind wichtige Fra-gen besonders für die Bäuerinnen. Sie sind die direkt Betroffenen. Sie, liebe Bäue-rinnen setzen sich für eine Zukunft der Schweizer Landwirtschaft aber auch für Familien Bauernbetriebe ein.
Sie tragen auf den Landwirtschaftsbetrieben eine grosse Verantwortung, die nicht nur Mitarbeit, sondern auch gemeinsame Entscheide fordert.
Bereits seit vielen Generationen sind Bäuerinnen die zentrale Anlaufstelle und Or-ganisatorinnen eines Bauernhofes. Als Drehscheibe übernehmen Sie Führungs-aufgaben, delegieren Arbeiten, geben Ihr Wissen über die vielen Aufgaben und Funktionen eines Bauernhofes weiter, tragen Verantwortung, kümmern sich um die Wirtschaftlichkeit eines Bauernunternehmens: Sie alle sind Managerinnen. Und diese Aufgabe erfordert Mut, Toleranz und Weitsicht.

Das Leben hält sich nicht immer an unsere Pläne – deshalb ist es manchmal nötig, unvorhergesehene Wege zu gehen. Ein neuer Weg muss nicht allein gegangen werden – am Wegrand stehen immer wieder Menschen, die unterstützen und ger-ne ein Stück mitgehen.
Es ist wichtig, dass wir uns vernetzen. Dann können wir gemeinsam voneinander und miteinander lernen und uns gegenseitig unterstützen.
Ich bin beeindruckt von Ihrem umfangreichen Kursangebot, wo sich Tanz- und Kochkurse, kreative Kurse wie Töpfern oder auch besinnliche Angebote finden bis hin zu einem Besuch im Bundeshaus in Bern oder einem Wellness Wochenende in Bad Ragaz.
 
Selbstverständlich werde ich heute Abend noch voten für die richtige Briefmarke  voten, wie dies Jeannette Zürcher allen ans Herz gelegt hat: www.briefmarke-swissskills.ch/abstimmen/
 
==> Die Balance zwischen Verstand, Herz und Geist ermöglicht uns, unser volles Potential zu leben. Auch in der Politik ist es wichtig, dass wir diese Balance immer wieder suchen und finden. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen gute Balance für 2014.
Danke und macht weiter so.
 
Regierungsrätin, Manuela Weichelt-Picard