GV des Berufsfischerverbandes vom Zuger- und Ägerisee

GV des Berufsfischerverbandes vom Zuger- und Gerisse vom Mittwoch, 22. Januar 2014, 19.00 Uhr

Restaurant Aesch, Walchwil

 

Grusswort von Frau Regierungsrätin Manuela Weichelt-Picard, Vorsteherin der Direktion des Innern

 

Sehr geehrter Herr Präsident Marcel Wismer
Liebe Berufsfischer
Geschätzte Gäste
 
Vielen Dank für Ihre freundliche Einladung zu Ihrer Generalversammlung und die Rücksichtnahme auf meinen Terminkalender. Ich bin sehr gerne gekommen und hätte es bedauert, wenn ich heute nicht hätte teilnehmen können. Deshalb noch-mals ein spezielles Dankeschön an Toni Hürlimann und den Vorstand für die Suche nach einem passenden Termin.
 
Das Fischereijahr 2013 mag sich in der Fangbilanz in die Reihe der letzten Jahre einfügen. Ich bin aber sicher, dass das Jahr für jeden von Ihnen etwas Ausserge-wöhnliches beinhaltet hat, an das Sie sich erinnern werden. Für Emil Speck etwa, dürfte es die Nacht vom 19. April 2013 sein, in der sein Bootshaus abgebrannt ist und für dessen Wiederaufbau er sich intensiv engagiert hat. Auf Neudeutsch würde man sagen "the show must go on". Emil Speck hat gezeigt, dass er sich da-von nicht unterkriegen lässt.
 
Für mich ist es eindrücklich, immer wieder, wie alle von Ihnen sich nicht unterkrie-gen lassen, obwohl die Fänge nicht gerade zu Freudensprüngen verleiten und ihre Arbeit - selbst wenn es Fische im Netz hat - hart ist. Ich danke Ihnen für Ihr Enga-gement, für Ihre Liebe zum Fischerberuf.
 
Dieser Felchen-Laichfischfang im Zugersee hat es wieder einmal bewiesen: wäh-rend anfänglich alle Anzeichen unerfreulich waren und man mit einem ganz schwachen Resultat rechnen musste, sind Sie weiter drangeblieben und sind noch daran, Laichfische zu fangen und Laich zu gewinnen für einen wirkungsvollen Besatz des Jahrgangs 2014; Petri-Dank für Ihr Engagement.
 
Aus Sicht Kanton war das Aussergewöhnliche im Fischereijahr 2013 das Projet Lac der Eawag auf dem Zugersee. Verschiedene von Ihnen waren im November 2013 am Vortrag von Pascal Vonlanthen. Zugegeben, die Zwischenresultate sind für Kenner wie Sie keine Überraschung. Aber wir sind überzeugt, dass der Schlussbe-richt noch die eine oder andere Spezialität dokumentieren und uns für die Bewirt-schaftung weiterbringen wird. Auf jeden Fall stellen die gewonnen Daten und auch die in Formalin konservierten Fische für die Forscherinnen und Forscher der nächsten Generation eine "wahre Goldgrube" dar. Wir werden Sie darüber gerne informieren.
 
Fischereiverwalter Peter Ulmann wird gleich anschliessend noch etwas zu den Fangerträgen der Berufsfischerei auf dem Zuger- und dem Ägerisee sagen und ei-nen Ausblick auf die fischereilichen Aktivitäten im laufenden Jahr wagen. – Ich meinerseits kann Ihnen für 2014 versprechen, dass ich mich – wie bisher – für Rahmenbedingungen einsetze, die Ihnen die Berufsausübung nicht schwerer, sondern leichter machen. Ich setze mich für die Interessen von Ihnen ein und fin-de, dass Sie einen ganz wichtigen Beruf für den Kanton Zug ausüben; dafür nochmals ganz herzlichen Dank.
 
Ich wünsche Ihnen ein gutes Vereinsjahr, Ihnen persönlich gute Gesundheit und Wohlergehen, nicht zuletzt aber natürlich auch ein kräftiges Petri-Heil!
 
Regierungsrätin Manuela Weichelt-Picard